
Sonderpreis für ökumenische und interdisziplinäre Initiativen zur Bewahrung der Schöpfung geht nach Soest
Ökumenische und interdisziplinäre Initiativen zur Bewahrung der Schöpfung
In der Begründung der Entscheidung heißt es:
Die Schöpfungszeit in Soest beeindruckt als ein herausragendes Beispiel innovativer, ökumenischer und interdisziplinärer Bildungs- und Beteiligungsarbeit. Das mehrwöchige Veranstaltungsformat verbindet religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (rBNE) mit einem klaren gesellschaftlichen und spirituellen Anliegen.
Die Jury würdigt insbesondere die vielfältige thematische Gestaltung und die professionelle Umsetzung des Projekts. Unter jährlich wechselnden aktuellen Leitthemen wie Klimagerechtigkeit, Frieden, soziale Verantwortung und spirituelle Hoffnung gelingt es dem Team, politische und religiöse Perspektiven eng miteinander zu verzahnen. Das Programm mit über 30 Veranstaltungen spricht unterschiedliche Milieus, Altersgruppen und Weltanschauungen an und schafft Räume für Reflexion, Dialog und konkrete Handlungsoptionen.
Das Projekt lebt von Partizipation und sozialraumorientierter Vernetzung. Über 20 lokale Akteure bringen ihre Expertise und Energie ein – von Kirchen über Schulen bis hin zu Kultureinrichtungen und Nachhaltigkeitsinitiativen. Besonders hervorzuheben ist der generationenübergreifende Ansatz mit niedrigschwelligen Mitmach- und Begegnungsformaten, der auch kirchenferne Zielgruppen anspricht. Die Jury würdigt ein Projekt, das nicht nur Impulse zur Umkehr und Hoffnung setzt, sondern auch strukturell verankert ist und eine wachsende, nachhaltige Strahlkraft entfaltet.
Hier geht es direkt zu den CC4F Soest.